Richard Quest

Nachrichtenmoderator, CNN International

Richard Quest ist der führende internationale Wirtschaftskorrespondent von CNN und Moderator von «Quest Means Business; the definitive word on how we earn and spend our money». Richard Quest berichtet über eine Vielzahl von aktuellen Nachrichten und Wirtschaftsgeschichten und hat sich zu einem der profiliertesten Moderatoren des Senders entwickelt. Er ist auch Moderator von «The Express», einem Briefing über die neuesten Marktbewegungen und Wirtschaftsgeschichten, das live vom Parkett der New Yorker Börse gesendet wird, sowie von «Quests World of Wonder». Darüber hinaus ist er CNN Business Editor-at-Large und moderiert regelmäßig die digitale Live-Finanzsendung «Markets Now», die live aus The New York Stock Exchange (NYSE) gestreamt wird, eine immersive Reisereihe, in der Richard Quest jeden Monat ein neues Reiseziel erkundet und faszinierende Menschen trifft, die den Takt der Stadt offenbaren. Sein dynamischer und unverwechselbarer Stil hat ihn zu einer einzigartigen Figur im Bereich des Wirtschafts- und Nachrichtenfernsehens gemacht. Während seiner Zeit bei CNN hat er über viele der grossen Nachrichtenereignisse der letzten Jahre berichtet.

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2021

«Westliche Unternehmen müssen trotz allem mit China zusammenarbeiten»

«Es ist einfach, nur zynisch zuzuschauen», betonte Richard Quest, dessen Beruf das Kommentieren des Weltgeschehens ist. Der renommierte Moderator und Berichterstatter bei CNN International teilte im Gespräch mit der Moderatorin Nicoletta Cimmino seine Einschätzungen zur aktuellen politischen und wirtschaftlichen Lage auf der Welt. Obwohl polemisch im Auftreten, wurde sofort deutlich, dass es für Quest kein Schwarz und Weiss, sondern viele Grauschattierungen gibt. Dies zeigte sich insbesondere an seiner Meinung zum Verhältnis zu China: «Jede Unternehmerin und jeder Unternehmer will in China Geschäfte machen». Die Frage sei, ob auch alle dazu fähig seien. «Wie viele Ihrer persönlichen Werte sind Sie bereit die Toilette runterzuspülen?», fragte der 59-jährige Brite rhetorisch. Dass man trotzdem mit China zusammenarbeiten müsse, ist für ihn aber gewiss. Zudem wies Quest darauf hin, dass es sich bei der aktuellen Krise um eine Gesundheits- und nicht um eine Wirtschaftskrise handle. Letztere sei nur sekundär. Die Wirtschaft an sich schwächele nicht, was doch eine gute Nachricht sei.

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