Johan Norberg

Autor, Redner und Dokumentarfilmer

Johan Norberg ist Autor, Redner und Filmemacher. Der gebürtige Schwede ist Senior Fellow am Cato Institute in Washington D.C. sowie am European Centre for International Political Economy in Brüssel. Seine Kommentare werden häufig in schwedischen und internationalen Medien veröffentlicht. Darüber hinaus schreibt er eine Kolumne bei der grössten schwedischen Nachrichtengruppe Aftonbladet. Johan Norberg hat 20 populärwissenschaftliche Bücher zu Themen wie der Weltwirtschaft verfasst. Regelmässig schreibt und präsentiert er Dokumentarsendungen, die sich mit der Entwicklung, der Wirtschaft oder dem Zeitgeschehen befassen und meist im US-Fernsehen ausgestrahlt werden. Für seine internationale Tätigkeit wurde Johan Norberg von der US-amerikanischen Atlas Foundation mit dem renommierten Sir Antony Fisher Memorial Award ausgezeichnet. Zudem wurde ihm die Goldmedaille der deutschen Hayek Stiftung verliehen.

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2019

«Zurückgehen ist nie eine Alternative»

Bereits seit Jahrtausenden hätten die Leute das Gefühl, dass früher alles besser war, sagte Johan Norberg in seinem Keynote-Referat. Die Daten und die Wissenschaft würden jedoch belegen, dass der Fortschritt real ist. «Innerhalb von 100 Jahren ist die Lebenserwartung von 30 auf 70 Jahre gestiegen, jeden Tag entkommen 100’000 Menschen der extremen Armut», führte der schwedische Autor und Dokumentarfilmer aus. Da wir jedoch täglich in den News mit negativen Meldungen überschwemmt werden, hätten wir den Eindruck, alles werde schlimmer. Bedrohlich scheinende Disruptionen habe es aber schon immer gegeben. Alle hätten wir gemeistert, bei den aktuellen Herausforderungen würden wir die Lösung noch nicht kennen. «Es ist nie eine Alternative zurückzugehen, wir müssen die neuen Technologien nutzen», betonte Norberg. Der 45-Jährige plädierte am SEF19 dafür, die grössten Herausforderungen unserer Zeit wie den Klimawandel mit einer optimistischeren Einstellung anzugehen. Gleichzeitig gelte es aber auf der Hut zu sein: Gerade ein reiches Land wie die Schweiz dürfe sich nicht auf seinen Lorbeeren ausruhen.