Dani Arnold

Bergsteiger und Bergführer

Dani Arnold ist ein professioneller Bergsteiger und Bergführer. 2011 beschloss er, seinem Beruf als Maschinenmechaniker den Rücken zu kehren, und einen unbekannten Weg in die Bergwelt einzuschlagen. Seither folgt er in den unterschiedlichsten Ländern der Erde seiner grossen Leidenschaft, dem Bergsteigen. Heute kann er auf verschiedene Speed-Rekorde, Erstbegehungen und weitere alpine Meilensteine zurückblicken. Trotz einiger Niederlagen und erfolgloser Expeditionen: Dani Arnold verlor nie die Freude am Bergsteigen sowie die Wertschätzung der Schönheit der Berge.

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2020

«Man muss auch den Mut haben, alles abzublasen»

«Wenn man ohne Seil in eine steile Wand einsteigt, ist es schon schlau, sich ein bisschen zu überlegen, was man tut», sagte Referent Dani Arnold. «Ja, man muss jedes Detail der Route ganz genau kennen.» Der Extrembergsteiger und Bergführer erzählte den Führungskräften am SEF20 von seinen waghalsigen Expeditionen. Vieles bei der Planung und Durchführung dieser Unternehmungen, die höchste Konzentration erfordern und bei denen jeder Fehler katastrophale Konsequenzen hätte, ist auf die Geschäftswelt übertragbar.

Bei der Vorbereitung gelte es, das richtige Material auszuwählen und diesem dann auch zu vertrauen, erklärte der 36-jährige Urner. Das Wetter müsse sowieso stimmen. «Vor allem aber muss ich die mentale Stärke haben, überhaupt in einem bestimmten Gelände zu klettern», betonte der gelernte Maschinenmechaniker. Man müsse sich ein Projekt zutrauen. Gleichzeitig gelte es, stets auf sein Bauchgefühl zu hören und wenn nötig ein Projekt noch im letztmöglichen Moment abzubrechen, egal wie viel man schon investiert habe. Alles andere wäre fahrlässig. Irgendwann müsse man es aber wagen, so Arnold: «Wenn man gut vorbereitet ist für ein Projekt, ist es wichtig, den Mut zu haben und den ersten Schritt zu gehen.»

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