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Premierminister Grossbritannien a. D./ Europa- und
Nahost-Experte
Tony Blair war von 1997 – 2007 Premierminister des Vereinigten Königreichs. Er ermöglichte das Nordirland-Friedensabkommen, bekämpfte an vorderster Front den Terrorismus und führte die Labour-Partei zum Erfolg. Er gehört zu den bekanntesten Persönlichkeiten der Welt und ist ein anerkannter Nahost-Experte.
Anthony Charles Lynton (Tony) Blair wurde 1953 in Edinburgh (Schottland) geboren. Nach der Schule studierte er Politische Wissenschaften am St. John’s College in Oxford. Seine politische Karriere startete er 1975 mit dem Eintritt in die Labour-Partei und wurde 1983 ins Unterhaus gewählt. Im Juli 1994 erhob man Blair zum Vorsitzenden der Labour-Partei. Nach den Parlamentswahlen 1997 erfolgte Blairs Ernennung zum englischen Premierminister. Der charismatische Politiker stieg mit 43 Jahren zum jüngsten Regierungschef in der Geschichte Englands seit 1812 auf.
Hohe Verdienste und internationale politische Akzeptanz erlangte er mit seinem diplomatischen Einsatz, welches 1998 die Unterzeichnung des «Nordirland-Friedensabkommen» ermöglichte. Blairs grösster aussenpolitischer Einsatz galt infolge des 11. Septembers 2001 der Bekämpfung des internationalen Terrorismus. Zusammen mit den USA hat Blair international eine Führungsrolle übernommen. Tony Blair ist seit 1980 mit Cherie Booth verheiratet und hat vier erwachsene Kinder. |
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Bundespräsidentin, Vorsteherin EVD
Doris Leuthard ist im 2010 Bundespräsidentin, und seit über drei Jahren leitet sie das Eidgenössische Volkswirtschaftsdepartement EVD.2006 wurde sie in den Bundesrat gewählt und will mit ihrem nachhaltigen Einsatz für gezielte Massnahmen zur Stabilisierung der Konjunktur dazu beitragen, die Wettbewerbsfähigkeit und die Innovationsleistung der Schweiz im internationalen Vergleich zu erhalten.
Doris Leuthard studierte Rechtswissenschaft an der Universität Zürich und absolvierte Sprach- und Studienaufenthalte in Paris und Calgary. Nach Erwerb des Fürsprecherpatents ist sie seit 1991 als Rechtsanwältin tätig und Partnerin des Büros Fricker + Leuthard mit Büros in Wohlen und Muri AG.
Ihre politische Karriere begann 1993 als Schulrätin des Bezirks Muri. 1997 erfolgte die Wahl in den Grossen Rat des Kantons Aargau. Bei der Wahl zur Nationalrätin erzielte sie 1999 eines der besten Ergebnisse des Kantons. Als Vertreterin der CVP war sie bis 2006 im Nationalrat und war zudem Präsidentin der CVP Schweiz von 2004 bis 2006. |
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Nobelpreisträger, Starökonom, Publizist und Autor
Paul Krugman ist weltweit als einer der besten und angesehensten Ökonomen der Welt. Er wurde 2008 mit dem Wirtschaftsnobelpreis ausgezeichnet, ist bekanntester New York Times-Kolumnist und Mitglied des Wirtschaftsrats von Präsident Barack Obama. Paul Krugman ist Professor für Wirtschaft an der Princeton Universität.
Paul Robin Krugman ist 1953 in New York geboren und wuchs auf Long Island in einer amerikanischen Mittelschichtsfamilie auf. Nach der High School studierte er Volkswirtschaftslehre an der Yale University. Seine Doktorarbeit schloss er 1977 am Massachussetts Institute of Technology (MIT) ab. Er dozierte Volkswirtschaftslehre an der Standford University und am MIT und ist seit 2000 an der Elite-Universität in Princeton tätig.
Paul Krugman sagte 1999 als einer der einzigen die Dotcomkrise voraus und warnte früh vor der Politik von George W. Bush. Wirtschaftsnobelpreisträger Krugman ist mehr als ein Ökonom von Weltrang. Er versteht es, komplexe Zusammenhänge und pointierte Thesen in einem einzigen Textabsatz griffig zu erklären. Paul Krugman wurde weltbekannt mit seinen bahnbrechenden Theorien für den internationalen Handel.
Paul Krugman hat mehrere Bücher geschrieben, einige gelten bereits heute als Standardwerke und sind seit Jahren in den Bestsellerlisten. Er ist mit der Princeton-Professorin Robin Wells verheiratet. |
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Delegierte und Vizepräsidentin des Verwaltungsrates der EMS-CHEMIE HOLDING AG
Magdalena Martullo führt als jüngste Konzernchefin der Schweiz
die EMS-CHEMIE HOLDING AG. Die EMS-Gruppe beschäftigt über 2 000 Mitarbeitende und erwirtschaftet einen Umsatz von über 1 Mia. Franken.
Magdalena Martullo wurde 1969 als erstes Kind von Altbundesrat Christoph und seiner Frau Silvia Blocher geboren. An der Hochschule St. Gallen studierte sie Ökonomie und arbeitete anschliessend als Product Manager bei Johnson & Johnson. Später war sie im Verkauf und als Marketingleiterin Schweiz bei der Rivella AG als Mitglied der erweiterten Geschäftsleitung tätig.
Im Januar 2001 holte sie ihr Vater in die Geschäftsleitung der von ihm geführten EMS-Gruppe, in der sie im gleichen Jahr Vizepräsidentin des Verwaltungsrates wurde. Als ihr Vater im Dezember 2003 in den Bundesrat gewählt wurde, übernahm sie von ihm die Gesamtleitung des Unternehmens. Gleichzeitig wurde sie Haupteigentümerin. Seit 2004 ist sie zudem Mitglied des Vorstandes der Schweizerischen Gesellschaft der Chemischen Industrie und leitet dort das Ressort «Wirtschaft». |
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Präsident der Schweizerischen Nationalbank
Philipp Hildebrand ist seit Januar 2010 neuer Präsident der Schweizerischen Nationalbank. Er pflegt enge internationale Kontakte und wirkt im Plenum und Steuerungsausschuss des Financial Stability Forum (FSB). Philipp Hildebrand ist Verwaltungsratsmitglied des BIZ und seit Frühjahr 2009 Vorsitzender der Working Party No. 3 der OECD. Zudem ist er Präsident des International Center for Monetary and Banking Studies (ICMB) in Genf und Mitglied der Group of Thirty.
Philipp M. Hildebrand wurde am 19. Juli 1963 geboren. Nach der Maturität in Zürich erwarb er 1988 an der Universität Toronto den Bachelor of Arts. Es folgten Nachdiplomstudien am Hochschulinstitut für internationale Studien (HEI) in Genf (1988–1990), am Europäischen Universitätsinstitut (EUI) in Florenz (1992) sowie am Center for International Affairs der Harvard University, Cambridge (1993). 1994 promovierte Hildebrand zum Dr. phil. in International Relations an der Universität Oxford.
Seit 2002 hat er als Gastprofessor für Volkswirtschaft und Politologie einen Lehrauftrag am HEI inne. Philipp Hildebrand trat im Juli 2003 als Mitglied des Direktoriums in die Schweizerische Nationalbank ein. Auf Anfang Mai 2007 ernannte ihn der Bundesrat zum Vizepräsidenten des Direktoriums und im April 2009 zum neuen Präsidenten der Schweizerischen Nationalbank. Er ist verheiratet und hat eine Tochter. |
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Malik Management, China-Experte
Fredmund Malik ist Gründer, Inhaber und Chairman der Malik Management. Als sogenannte «Knowledge Factory» stellt Malik Management laut eigenen Angaben das weltweit grösste Expertenteam für ganzheitliches General Management. Fredmund Malik gilt als führender Managementexperte in Europa und ist bekannt für seine klare Sprache, seine scharfsinnigen Analysen und sein unbeugbares systemisch-kybernetisches Denken.
Fredmund Malik studierte Wirtschafts- und Sozialwissenschaften sowie Logik und Wissenschaftsphilosophie in Innsbruck und St. Gallen. Das Studium schloss er 1975 in St. Gallen mit der Promotion ab, und 1978 folgte die Habilitation für Betriebswirtschaftslehre. 1977 wurde er zum Direktor des Management Zentrum St. Gallen ernannt. Gleichzeitig lehrte er während mehreren Jahren als Privatdozent an den Universitäten St. Gallen, Innsbruck, Wien und war bis 1984 Mitglied der Direktion des Institut für BWL an der HSG.
1984 erfolgte die Übernahme des Management Zentrum St. Gallen im Rahmen eines «Friendly Management Buy-out». Durch internationale Kooperationsnetzwerke entwickelte sich Malik Management zu einem weltweit tätigen Unternehmen mit rund 300 Mitarbeitenden. Rund 12 000 Führungskräfte werden jährlich durch das Unternehmen aus- und weitergebildet. 2008 machte das Malik Management rund 75 Millionen Franken Umsatz. |
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Nationalratspräsidentin und Unternehmerin
Seit dem 23. November 2009 Nationalratspräsidentin und somit höchste Schweizerin. Als engagierte Politikerin setzt sie sich mit Herz-blut für soziale und ökologische Anliegen sowie für Menschen mit
Behinderungen ein. 2002 wurde sie mit 24 Jahren als jüngstes Mitglied in den Nationalrat gewählt.
Pascale Bruderer Wyss wurde 1977 in Baden geboren und wuchs in einer fünfköpfigen Familie auf. Sie wohnt zusammen mit ihrem Ehemann im Kanton Aargau. Nach der Matura sammelte sie erste berufliche Erfahrungen im pädagogischen Bereich, anschliessend im Bankensektor. Gleichzeitig begann sie das Studium der Politologie, des Staatsrechts sowie der Sozial- und Wirtschaftsgeschichte in Zürich und Växjö (Schweden). Nach dem Studien-abschluss arbeitete sie bei Microsoft Schweiz als Program Manager.
Seit 2008 ist Pascale Bruderer Wyss selbstständig als Unternehmensberaterin tätig. Gemeinsam mit ihrer Schwester übernimmt sie Geschäftsführungen von Nonprofit-Organisationen und bietet Beratungsdienstleistungen an. So ist sie auf Mandatsbasis als Geschäftsführerin der Krebsliga Aargau tätig. Das Präsidialjahr möchte Pascale Bruderer Wyss dazu nützen, zum verstärkten Dialog und Brückenschlag zwischen den Generationen aufzurufen. |
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Unternehmer, Nationalrat, Präsident SWISSMEM
Johann N. Schneider-Ammann ist ein überaus engagierter Unternehmer und Politiker. Er ist Präsident und Delegierter der Ammann Group Holding AG, gehört seit 1999 dem Nationalrat an (FDP), präsidiert seit 1999 SWISSMEM und ist Vizepräsident des Wirtschaftsdachverbands Economiesuisse.
Johann N. Schneider-Ammann studierte Elektrotechnik an der ETH Zürich und schloss 1977 mit dem Diplom ab. 1982/83 absolvierte er den MBA INSEAD in Fon-taine-bleau / Paris. Nach dreijähriger Projektleitertätigkeit bei Oerlikon-Bührle trat er 1981 in das Maschinenbauunternehmen der Familie seiner Ehefrau Katharina ein. Zunächst amtete Schneider-Ammann als Prokurist, später als Leiter der Ammann Maschinenfabrik AG und seit 1990 in seiner heutigen Funktion bei der Ammann Group Holding AG.
Die Ammann Group ist führender Bauausrüster für Maschinen, Systeme und Dienstleistungen mit Kernkompetenzen im Asphalt und für den weltweiten Strassenbau mit Sitz in Langenthal. Das seit 1869 bestehende Unternehmen beschäftigt weltweit rund 3 200 Mitarbeitende und exportiert in über 90 Län-der. Der Umsatz des Familienunternehmens in der 5. Generation beläuft sich auf 1,4 Mrd. CHF. |
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Schriftsteller, Poet und Literaturwissenschaftler
Der Schweizer Schriftsteller, Poet, Erzähler und Literaturwissenschaftler gilt als einer der bedeutendsten Schriftsteller der deutschen Gegenwartsliteratur.
Muschg ist ein mehrfach ausgezeichneter Schriftsteller, der sich in seinen Werken mit individuellen Deformationen aus der bürgerlichen Existenz, mit der Schuldfrage oder mit dem Verhältnis zwischen Geist und Macht befasst.
Adolf Muschg wurde am 13. Mai 1934 als Sohn eines Volksschullehrers in Zollikon im Kanton Zürich geboren. Muschg studierte Germanistik, Anglistik und Philosophie in Zürich und Cambridge. Von 1959 bis 1962 unterrichtete er als Gymnasiallehrer in Zürich. Es folgten verschiedene Stellen als Hochschullehrer im In- und Ausland wie Deutschland, Japan oder USA.
Im Jahr 1965 erschien sein Debütwerk "Im Sommer des Hasen". Bereits mit diesem Erstling beweist Muschg seine souveräne Stärke im Erzählen, die geprägt ist vom Wechsel der Zeitenebenen oder von den Motivverschränkungen.
Von 1974 bis 1977 arbeitete Muschg in der Kommission für die Vorbereitung einer Totalrevision der Schweizerischen Bundesverfassung mit. 1975 war er Züricher Ständeratskandidat der Schweizer Sozialdemokraten.
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Philosoph, Fernsehmoderator, Essayist, Autor und Publizist
Peter Sloterdijk gehört zu den bekanntesten Philosophen Europas. Der renommierte Kulturwissenschaftler, Autor, Publizist und Essayist befasst sich seit Jahrzehnten mit aktuellen Gesellschaftsfragen. Der hervorragende Rhetoriker wurde mit dem Cicero-Preis ausgezeichnet und hat beim ZDF eine eigene Sendung.
Peter Sloterdijk wurde 1947 in Karlsruhe geboren. Nach dem Studium der Philosophie, Germanistik und Geschichte in München promovierte er 1976 in Hamburg. Als freier Schriftsteller veröffentlichte er seit 1980 zahlreiche Arbeiten zu Fragen der Zeitdiagnostik, Kultur- und Religionsphilosophie, Kunsttheorie und Psychologie. Seit 1992 ist er Professor in Karlsruhe und 2001 wurde er zum Rektor der Hochschule berufen. An der Akademie der bildenden Künste in Wien ist er zudem seit 1993 Leiter des Institut für Kulturphilosophie. Peter Sloterdijk wurde mit dem Wirtschaftsbuchpreis der Financial Times Deutschland ausgezeichnet und ist beisitzendes Mitglied des Frankfurter Zukunftsrats. Er gilt als führender Denker der Moderne. |
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Polizist, Milchmann, Unternehmer und Inspirator
Adrian Webster zählt zu den besten und brillantesten Referenten in England. Er inspiriert und begeistert mit seinen Ausführungen und Thesen auf eine äusserst unterhaltsame Art und Weise. Er zeigt in seinem Referat auf, wie man zu einem aussergewöhnlichen Unternehmer/Unternehmerin werden kann.
Adrian Webster wurde als Sohn von einem Yorkshire Kohlen-Miner geboren. Nach dem Schulabschluss wurde er Polizist in St. Pauls in Bristol. Nach einigen Jahren Erfahrung und diversen Weiterbildungen startete er in seiner Heimatstadt eine Molkerei. Jeden Morgen war er mit seinem Milchwagen unterwegs und klopfte an hunderte von Türen, um seine Milch zu verkaufen. Nebenbei war er Radiosprecher beim örtlichen Lokalradio. Nach vier Jahren wechselte er als Verkäufer in das IT-Business bei US-Robotics und wurde dort innerhalb von kurzer Zeit zum erfolgreichsten Verkäufer.
Während dieser Zeit fing er an zu untersuchen, welches die wichtigsten Erfolgsfaktoren von Englands erfolgreichsten Menschen sind. Mit seiner praxisnahen Erfahrung und den gewonnenen Erkenntnissen entwickelte er daraus das «Polar Bear Pirates»-Konzept. In seinem Referat wird er eine unterhaltsame Art und Weise aufzeigen, wie man mit Energie, Leidenschaft und etwas Humor aussergewöhnliche Leistungen erbringen kann. |
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ReStart-Unternehmer
Der Unternehmer Tor Peters ist 1996 in das Medtech-Unternehmen Jomed eingetreten und konnte innerhalb von fünf Jahren den Personalbestand von 6 auf über 1 400 Mitarbeitende vergrössern. Trotz einem Börsenwert von 2,5 Mia. CHF, besten Quartalsergebnissen und hoher Liquidität musste der junge Konzernchef im 2003 Konkurs anmelden.
Tor Peters ist in Schweden geboren und aufgewachsen. Der Vater von drei Kindern studierte an der Universität von Lund Betriebswirtschaft und absolvierte ein MBA am IMD in Lausanne. Bevor er bei Jomed begann, arbeitete er in verschiedenen Gesundheitsunternehmen als Marketingverantwortlicher. Das Start-up-Unternehmen Jomed legte sich mit Ballonkathetern und Stents mit den ganz Grossen in der milliardenschweren Medtech-Branche an. Peters ist unkompliziert, visionär und ein absoluter Schnelldenker. Er hält nichts von Hierarchien und Statussymbolen.
Ereignisse rund um sein damaliges Beratungsunternehmen Arthur Anderson (Enron) rissen seine Firma Jomed in den Konkurs. Tor Peters verkaufte keine einzige Aktie und verlor innerhalb kurzer Zeit sein gesamtes Vermögen von rund 700 Millionen Franken. Tor Peters war zu einem Neuanfang gezwungen. Er verschuldete sein Haus im Berner Oberland mit einer millionenschweren Hypothek und investierte das ganze Geld und sämtliche Energie in neue Produkte und Unternehmen. |
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Inhaberin und Delegierte Esslinger AG und Barizzi AG
Daniela Spuhler-Hoffmann ist Eigentümerin der Bauunternehmungen Esslinger AG und Barizzi AG in Zürich. Im Rahmen einer Nachfolgeregelung hat sie das Familienunternehmen 2007 in der dritten Generation übernommen. Die Firmengruppe beschäftigt total 150 Mitarbeitende in der Baubranche.
Daniela Spuhler-Hoffmann ist in Zürich aufgewachsen. Nach der Schule absolvierte sie die Handelsschule in Zürich und arbeitete bei einer Unternehmensberatung. Nach Abschluss als Betriebsökonomin an der Zürcher Hochschule Winterthur mit Vertiefung in der industriellen Produktion arbeitete sie bei der Mercedes Benz Automobil AG als Assistentin der Geschäftsleitung bei der grössten Nutzfahrzeug-Vertretung. Bevor sie das Familienunternehmen übernahm, machte Daniela Spuhler ein Praktikum als Strassenbauerin bei der Cellere AG.
Die Esslinger AG wurde im Jahre 1955 von ihrem Grossvater Arthur Esslinger gegründet und beschäftigt heute 70 Mitarbeitende. 1977 wurde das Unternehmen in eine Familienaktiengesellschaft umgewandelt. Mit der Übernahme der Barizzi AG mit rund 80 Mitarbeitenden im Jahre 1989 wurde die Angebotspalette gezielt ausgebaut. Das KMU-Unternehmen ist führend im grabenlosen Werkleitungsbau und ist im Tief- und Hochbau tätig. |
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Jurypräsidentin Swiss Economic Award,
Präsidentin Müller-Möhl Group
Carolina Müller-Möhl ist seit 2000 Präsidentin der Müller-Möhl Group. Von 1999 bis 2000 war die Unternehmerin Vizepräsidentin des Verwaltungsrates der Müller-Möhl Holding AG. Nach dem Abitur am internationalen Internat Schloss Salem studierte sie an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg und am Otto-Suhr Institut der Freien Universität Berlin Politik, Geschichte und Recht. Nach dem Abschluss als Politologin folgten Weiterbildungen an der London School of Economics und am Europa-Institut der Universität Basel. Heute engagiert sich Carolina Müller-Möhl neben ihren Verwaltungsratsmandaten bei Nestlé S. A. und Orascom Development Holding auch stark für gesellschaftspolitische Anliegen.
Besonderes Augenmerk gilt der Bildungspolitik und Gender-Fragen. Sie wurde im Jahr 2007 als Young Global Leader gewählt. Carolina Müller-Möhl ist seit 2006 Jurypräsidentin des Swiss Economic Award und Mitglied im Advisory Board des Swiss Economic Forum. |
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Ökonom, Präsident des ifo Institut für Wirtschaftsforschung in München und Buchautor
Prof. Dr. Dr. h. c. Hans-Werner Sinn ist deutscher Ökonom und Präsident des ifo Institut für Wirtschaftsforschung in München, eines der bekanntesten Institute seiner Art in Europa. Sinn gilt weit über die Grenzen Deutschlands hinaus als einer der renommiertesten Vertreter seines Fachs. Der Autor von zahlreichen Fachbüchern und hunderten von Fachartikeln ist in den Medien bekannt und geschätzt.
Hans-Werner Sinn, 1948 in Brake geboren, studierte Volkswirtschaftslehre in Münster/Westfalen, wechselte im Jahre 1974 als wissenschaftlicher Angestellter an die Universität Mannheim und schloss seine Studien dort 1978 mit der Promotion zum Dr. rer. pol. ab. Seit 1984 lehrt er als ordentlicher Professor an der Ludwig-Maximilians-Universität München im Bereich Volkswirtschaftslehre, Nationalökonomie und Finanzwissenschaft. Seit 1991 ist er ebendort Direktor des Center for Economic Studies (CES), welches er selbst gründete. Zwischen 1997 und 2000 stand er dem traditionsreichen Fachverband deutscher Volkswirte vor. 1999 wurde er Präsident des ifo Institut. 2006 bis 2009 war er Präsident des Weltverbandes der Finanzwissenschaftler. Seine wissenschaftlichen Arbeiten sind im In- und Ausland vielfach preisgekrönt. Interviews und schriftliche Beiträge zur aktuellen Finanz- und Wirtschaftsentwicklung sind in einer grossen Zahl in Fachpublikationen und Zeitschriften (u. a. im Manager Magazin) veröffentlicht worden. |
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Am Swiss Economic Forum nehmen jedes Jahr hochkarätige internationale und nationale Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Medien teil. |
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