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Schweizer Garde

Mittwoch, 23 November 2011, Geschrieben von Swiss Economic Forum

Lüneburg. Die Elite des Schweizer Unternehmertums hat gestern im Lüneburger Industriegebiet Hafen einen abwechslungsreichen Dedon-Tag eingelegt und sich dabei von Bobby Dekeyser vertraut machen lassen mit der Idee Dedon, der ungewöhnlichen Philosophie des Hauses und seines nicht weniger ungewöhnlichen Gründers – sowie natürlich mit den vielfältigen Aktivitäten des erfolgreichen Herstellers von Outdoor-Luxusmöbeln. Angeführt wurde die Delegation aus dem Nachbarland vom ehemaligen Schweizer Bundespräsidenten und einstigen UN Sonderbeauftragten Adolf Ogi, dem Wirtschaftsminister des Kantons Bern, dem Sozialdemokraten Andreas Rickenbacher, von dem Arzt Daniel Borer, Spross der Rolex-Uhrendynastie und Dedon Mitgesellschafter, sowie von Stefan Linder und Partner Peter Stähli, Gründer des renommierten und wegen seiner Veranstaltungen in Interlaken weltweit geschätzten Swiss Economic Forums (SEF) mit Sitz in Thun.

Das 1998 gegründete SEF besteht aus fünf Bausteinen – neben dem Economic Forum das Swiss Innovation Forum, dem Climate Forum, der sich mit den Herausforderungen durch den Klimawandel beschäftigt, dem Swiss Talent Forum und nicht zuletzt dem Unternehmernetzwerk Powerpreneur. Ein Zusammenschluss von den Netzwerkern Linder und Stähli aus der Taufe gehoben, dem 75 Unternehmer angehören – mit Ausnahme von Dekeyser und noch zwei, drei anderen Firmenchefs alles Eidgenossen. Zweimal pro Jahr organisieren Linder und Stähli für die aussergewöhnliche Runde Reisen, eine innerhalb Europas und eine zu einem Überseeischen Ziel. Alle jedoch mit dem einen Ziel, Kontakte zu knöpfen, zu lernen und kennenzulernen.

„Da lag die Wirtschaftsmetropole Hamburg mit der Hafencity und ein Abstecher nach Lüneburg zum Haus unseres Mitglieds Dekeyser nahe“, berichtet Linder, der zudem darauf verweist, dass etwa 50 Prozent der Schweizer Exporte nach Deutschland gehen. Der Berner Wirtschaftsminister, Regierungsrat Andreas Rickenbacher, fand es schade, dass wegen des engen Terminplans zur Besichtigung der alten Salzstadt keine Zeit blieb. Der Herr über eine Behörde mit 1500 Mitarbeitern und einem Etat von 700 Millionen Schweizer Franken wird aber im Juni 2012 neuer Kantonspräsident und fasst nun Lüneburg als Ziel für die traditionelle Reise von wichtigen Zeitgenossen aus dem Kanton für 2013 ins Auge. Vielleicht dann wieder mit von der Partie Ex-Bundespräsident Adolf Ogi, der in seinem Land seit Jahren als „beliebtester Schweizer“ gilt und der in seiner Funktion bei den Vereinten Nationen Amtsvorgänger von Ex-Werder-Manager Willi Lemke als Sondergesandter des Sports im Dienste von Frieden und Entwicklung war.

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