Der weltbekannte Starökonom und Harvard Professor Niall Ferguson warnt vor einer "Todesspirale" aus steigenden Zinsen, steigenden Defiziten, sinkender Kreditwürdigkeit, die folglich noch höhere Zinssätze auslösen könnte. Nach Einschätzung Fergusons werden innerhalb der kommenden zehn Jahre die Schuldentilgungen eine größere Position einnehmen als der Verteidigungsetat im US-Haushalt und damit militärische Operationen im Ausland wie beispielsweise in Afghanistan oder im Irak unfinanzierbar machen, da ausländische Gläubiger wie China (hält rund 847 Milliarden an US-Dollar-Schuldtiteln) die US-Administration dahingehend unter Druck setzen werden.
Niall Ferguson spricht am Swiss Economic Forum vom 19. Mai 2011 vor über 1300 Wirtschaftsführern.
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Kommentare (1)
Ferguson sieht die Situation auf der Schuldenseite richtig - es wird eng. Er unterschätzt aber den Power der Wirtschaft und Gesellschaft in einer Krise.